Wintertourismus neue Zielgruppen
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Tourismusberatung Richard Bauer

Neue Zielgruppen im Wintertourismus: Die Generation Erlebnis erobern

Wie junge Wintergäste den Skitourismus verändern – und welche Chancen sich daraus ergeben
„Das Interesse für Winterurlaub ist in diesem Jahr auf höchstem Niveau“, erklärt Richard Bauer, Tourismusberater aus Wien, beim Treffen des Netzwerk Winter in Kaprun. Die Zahlen bestätigen den Optimismus: 40 Prozent der potenziellen Gäste planen einen Winterurlaub, mit Budgets von bis zu 2.000 Euro.

Doch während die grundsätzliche Nachfrage stark ist, steht der Wintertourismus vor einer entscheidenden Herausforderung: Eine neue Generation von Gästen mit völlig anderen Erwartungen betritt die Bühne.

Die neue Zielgruppe: Urban, global, erlebnisorientiert

 

Die junge Generation unterscheidet sich fundamental von traditionellen Winterurlaubern:

Urbaner Lifestyle prägt Erwartungen: Von der Ernährung bis zum Freizeitverhalten – vegane Optionen, Fitness-Angebote und moderne Gastronomie sind keine Extras mehr, sondern Grunderwartungen.

Globales Denken, grenzenlose Mobilität: „Für die ist ein Flugzeug kein Hindernis, sondern ein übliches Verkehrsmittel“, erklärt Bauer. Das eröffnet Chancen für weiter entfernte Märkte wie Großbritannien, Skandinavien oder die USA.

Das Paradox der Vernetzung: „Junge Menschen haben zwar irrsinnig viele Kontakte auf sozialen Medien, sind aber oft sehr einsam“, beobachtet der Tourismusexperte. Der Wunsch, gemeinsam etwas zu erleben und Menschen persönlich kennenzulernen, sei höher denn je. „Ein Skiurlaub ist hier fast aufgelegt.“

Von Produkten zu Gefühlen: Das neue Tourismusmarketing

„Menschen kaufen keine Produkte, sondern Gefühle. Sie brauchen Angebote und Bilder, die ihnen das Schöne zeigen. Und sie warten auf Botschaften, die sie abholen“, betont Bauer.

Was die neue Generation erwartet:

  • Dichtes Erlebnisprogramm – Skifahren allein reicht nicht mehr
  • Gemeinschaftserlebnisse – Events und Aktivitäten, die Menschen zusammenbringen
  • Authentizität und Ästhetik – Instagram-tauglich, aber echt
  • Flexibilität und Individualität – Modulare Angebote nach eigenen Wünschen

 

Ein entscheidender Faktor: „Die Erlebnisgarantie öffnet auch die Brieftaschen“, so Bauer. Junge Gäste sind bereit, für qualitativ hochwertige, einzigartige Erlebnisse zu zahlen – wenn das Gesamtpaket stimmt und emotional überzeugt.

 

Professionelle Begleitung macht den Unterschied

Die Erschließung neuer Zielgruppen ist komplex und erfordert spezifisches Knowhow. Die Tourismusberatung Bauer begleitet Regionen, Skigebiete und Hotelbetriebe bei der strategischen Neuausrichtung und Ansprache neuer Zielgruppen. 

  • Fundierte Zielgruppenanalyse und Potenzialerhebung
  • Entwicklung maßgeschneiderter Marktstrategien
  • Erstellung konkreter Marketingpläne (B2B und B2C)
  • Kontinuierliche Erfolgsmessung und Optimierung

 

Durch professionelle, strategische Marktbearbeitung konnten bei führenden Hotels, Skigebieten und Destinationen nachweislich deutlich mehr Nachfrage bei neuen Zielgruppen erzielt werden.

Der Wintertourismus steht vor einem Generationenwechsel. Junge Gäste mit urbanen Werten, globalem Denken und hohen Erlebniserwartungen werden die Branche prägen. Das Interesse ist da, das Budget ist vorhanden, und Österreich hat als Skination Nummer eins beste Voraussetzungen.

Die Herausforderung: Es braucht eine Neuausrichtung in Produktentwicklung, Marketing und Kommunikation.

Kontaktieren Sie die Tourismusberatung Bauer für ein unverbindliches Erstgespräch über Ihre Strategie für die neue Generation von Wintergästen.

 

Kontakt für die Ansprache neuer Zielgruppen

 

Medienberichte

Forum Zukunft Winter in Kaprun: „Wintertourismus hat hervorragende Zukunft“

Beitrag im Tourismuspresse-Blog: „neue Wintergäste: jung und mobil“ 

Beitrag Ski Guide Austria: „Wie der Wintergast tickt“

Beitrag News: „Wintertourismus: Junge, urbane Gästeschicht will Erlebnisse“

Beitrag WKO Salzburg: „Netzwerk Winter: Beste Zukunftsaussichten“

Beitrag AHGZ: „Wintertourismus: Junge, urbane Gästeschicht will Erlebnisse“

Beitrag FAZ: „So teuer ist das Skivergnügen in den Alpen“